Zur Person:                                                                                      

1966 in Münster geboren, lebt als Komponist, Dirigent und Pianist in München. Kompositionsstudium an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Jürgen Ulrich mit Hauptinstrument Klavier.


Während des Studiums zweimal längerer Aufenthalt in Israel als Volontär im Kibbutz Ma’agan, daraufhin Beginn der Oper תרנכ (Kinneret) – Szenen vom Ufer des Sees Genezareth nach einem eigenen Libretto.

1991 Kompositionsförderpreis Mozart `91 für das Kammermusikwerk Soundscape. Hauptfachstudium Dirigieren bei Prof. Karl-Heinz Bloemeke.

1992 Einladung als Komponist zum International Chain Festival, Holland mit dem Posaunenquartett Courtyard Music.


1993 Vollendung von
תרנכ als Klavierauszug; Teilnahme am deutschen Hochschulforum Junger Komponisten mit dem Streichtrio Perfect Night.

1994 Uraufführung Piano Concerto und erneute Einladung zum International Chain Festival, Holland mit Let’s look at it this way nach eigenem Text für Gesang und Ensemble.

1996 Uraufführung des Laudate Dominum in St. Marien, Lemgo; daraufhin Auftragskomposition Requiem für Soli, Sprecher, Kinderchor, Chor und Orchester. Beginn von Casanova – oder: Der reife Gesang nach einem Libretto von
Dr. Mathias Beilein.

1997 Uraufführung des Pater Noster in der Prager Philharmonie.
Piano Solo
-Programm mit ausschließlich eigenen Werken in Bielefeld.
Vollendung der Symphonie „Die sechs grundlegenden Gefühle“.
Komposition des Concerto für Bassettklarinette und Orchester.
Beginn der Konzertreihe Piano Solo für das Münchner Kulturbureau.

Seit 1999 Freier Mitarbeiter als Pianist bei verschiedenen Ensembles des BR, z.B. Münchner Rundfunkorchester, Johann-Strauß-Ensemble.
1999-2010 Dirigent des Blechblasorchesters St. Wolfgang/Obb. e.V.

1999 Fortsetzung von Piano Solo.
Uraufführung der Variations sur le néant für Violine und Streichorchester und der daraufhin entstandenen Auftragskomposition Slow Air in memory of Yehudi Menuhin für Violine und Orchester in Göttingen.
Musikalischer Direktor der Münchner Trinationalen Musik-Theatertage;
Komposition und Einstudierung der Bühnenmusik Happy New Year.

2000 Erneut musikalischer Direktor der Trinationalen Musik-Theatertage mit der Wiederaufnahme von Happy New Year;
daraufhin Einladung zur „Fête des Nations“ nach Lyon, Frankreich;
Komposition und Einstudierung der Bühnenmusik Music in the Air.
2. Preis beim Wiener Streichquartettkompositionswettbewerb
für Slow Air for Lost Lovers .

2001 Hochzeit mit Alexandra Vogt (Widmungsträgerin des Slow Air),
Aufführung Flüchtlingslied nach einem Text von Hilde Marx am Staatstheater in Oldenburg.
Wieder musikalischer Direktor der Trinationalen Musik-Theatertage; Komposition und Einstudierung der Bühnenmusik  Seven Colours.

2002 Haarmann, ein deutsches Singspiel über den legendären Massenmörder Fritz Haarmann und die entsetzlichen Vorkommnisse der Jahre 1918–1925 nach einem Libretto von Georg Büttel.
Tage der zeitgenössischen Musik
im Interim, München; Aufführung der
Courtyard Music
in der Fassung für Streicher.
Kulturpreisträger 2002 des Landkreises Erding mit dem Musikverein St. Wolfgang e.V.

2003 Piano Solo II-Programm mit eigenen Werken in Bielefeld.
Im Juni Fertigstellung der Haarmann-Partitur.
Beginn der intensiven Zusammenarbeit mit Gerd Scherm, nach dessen Gedichten Liederzyklus Mondspuren für Mezzosopran, Klarinette, Cello und Klavier.

2004 Notturni – Piano und Poesie zur Nacht im Kulturforum Fürth, ebenfalls mit Gerd Scherm.
Komposition der Bühnenmusik zu Ein Fräulein wird verkauft von Ödön von Hórvath anlässlich der Welturaufführung des Fragmentes bei den internationalen Hórvath-Tagen in Murnau.
Ebenda Bühnenmusik zu Woyzeck von Georg Büchner.
Aufnahme einer Jazz-CD.
Komposition und Einstudierung der Bühnenmusik zu Der Leichenschmaus von
Jörg Maurer beim Kultursommer Garmisch-Partenkirchen 2004.
Dort ebenfalls Duoprogramm Die Rückkehr des AntiKristof mit Christoph Süß.
Als Pianist Uraufführung neuer Kompositionen von Wilfried Hiller.
Geburt des Sohnes Paul Georg.

2005 Fortführung des Duoprogramms Die Rückkehr des Antikristof mit Christoph Süß.
Uraufführung und weitere Aufführungen des Auftragwerkes Slow Air for sentimental reasons durch das Newton Saxophon Quartett.
Im Juni Fertigstellung der Oper Casanova – oder: Der reife Gesang.
Komposition und Einstudierung der Bühnenmusik und des Musicals Edelweiß und Königsblau beim Kultursommer Garmisch-Partenkirchen 2005.

2006 Fortführung des Duoprogramms Die Rückkehr des Antikristof
mit Christoph Süß.
Erstmals Besuch der Bayreuther Festspiele: Tristan und Isolde.
Weitere Aufführungen des Auftragwerkes Slow Air for sentimental reasons durch das Newton Saxophon Quartett.

2007 Juror beim „Lions-Klavierwettbewerb“ in Westfalen.
Arrangements von Bühnenmusik für Süßstoff im Münchener Volkstheater.
Beginn der Zusammenarbeit mit Prof. Harald Lesch mit dem Physik&Musik-Programm Von den Fundamenten des Daseins u. a. in der Münchener Lach- und Schießgesellschaft mit dem Wiener Kabarettisten Günter Gunkl.
Erneuter Besuch der Bayreuther Festspiele: Parsifal.
Auftragskomposition und Dirigat einer Filmmusik zu Friederich Wilhelm Murnaus expressionistischem Stummfilm TABU! für das Festival in Bad Urach von Florian Prey.
Aufführung der Suite aus Casanova – oder: der reife Gesang in der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld.
Iduna – Mythologische Phantasie für Flöte und Streicher.
Fortsetzung von Von den Fundamenten des Daseins in der Lach- und Schießgesellschaft und im Lustspielhaus.
Nordisches Nachtlied
für gemischten Chor, Horn und Harfe nach einem eigenen Gedicht.

2008 Auftragskomposition für die Göttinger Konzerte im alten Rathaussaal Deirdriu´s Dream für Sopran, Klarinette und Streichquartett nach einem eigenen Gedicht – gewidmet Einojuhani Rautavaara anlässlich seines 80.Geburtstages.
Aufführung der Suite aus Casanova – oder: der reife Gesang im Münchener Volkstheater.
Auftritt mit Prof. Harald Lesch bei der 850-Jahr-Feier der Stadt München mit Notturno Nr. 6.
Geburt des zweiten Sohnes Erik Wilke.
Vollendung der Oper Das Labyrinth – der Zauberflöte zweyther Theil nach einem Libretto von Gerd Scherm; Vorabaufführung einzelner Arien im Logenhaus Fürth.

2009 Preisträger des Kompositionswettbewerbes der Herbert-Baumann-Stiftung mit dem Stück RunenLaute für Gitarre.
In Anerkennung für „hervorragende Verdienste um die bayerische Blasmusik“ Verleihung der Verdienstmedaille in Bronze durch den Musikbund von Ober- und Niederbayern e.V.
Cantus Metallicus
für Blechblasorchester und Kontrabass UA November 2009 in St. Wolfgang/Obb.

2010 Uraufführung der Elegia für Cello solo durch Sven Ahnsjö.
Fertigstellung der Symphonie Nr. 2&3 „Dem Menschenkind“ (Zweiter Teil mit Chor nach dem Gedicht Schlußstück von Rainer Maria Rilke; Finale mit Solosopran nach dem Gedicht Inmitten der großen Stadt von Christian Morgenstern – UA bereits 2003 in Freiburg).
Aufführung des Cantus Metallicus in Borgentreich/Westfalen.
Umzug nach Celle/Niedersachsen.

2011
  Uraufführung der Winterlandschaft für Cello und Piano in München.
Geburt der Tochter Gesa Eydís.
Uraufführungen Musica Masonica Cellensis und „Für Gesa“ in Celle.
Uraufführung der Sonatina Visurgia in Hoya/Weser.
Fertigstellung der Aurora Borealis - Fantasie für Streicher (Vl.1./2./3., Vla., Vlc. 1./2., Kb.) und vier Hörner aus der Ferne ad lib. für Prof. Harald Lesch.

2012 Reise nach Finnland. Auftritt an Sibelius´ Flügel in Ainola (Sibelius´ Haus)
in Jarvenpää mit dem Largo aus der Symphonie Nr.4 und Klaviermusik von Sibelius.
Aufführung des Piano Solo Programms in Bargfeld, Kassel, Dessau und Celle.

2013 Uraufführung der Bühnenmusik zu Frühlings Erwachen von Frank Wedekind am Schlosstheater Celle.
Musikalischer Leiter der ersten Opernproduktion am Schlosstheater Celle: 28 Aufführungen der Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadé Mozart in einer Kammermusikbearbeitung von Holzkamp open air im Schlosshof.
Erneut Reisen nach Finnland. Uraufführung von Aurora Borealis - Revontulet mit dem Streicherensemble Tuusulanjärvi unter der Leitung des Komponisten.
Piano Solo "Finlandia" mit Werken finnischer Komponisten und dem Largo aus der Symphonie Nr.4.


2015 Fertigstellung der vierten Symphonie anläßlich des 150. Geburtstages
von Jean Sibelius Sinfonia n:o 4 Jean Sibeliuksen muistolle

2016 Rückkehr nach München. Tätigkeiten als Dirigent, Komponist und Musiklehrer.

Aktuelle Projekte:
  

Momentan komponiert Holzkamp
Haavoittunut Enkeli/Der verwundete Engel – Haavoittumisen ja paranemisen/Verwundung und Heilung
nach dem Bild von Hugo Simberg für Viola und Orchester und eine
Missa bavarese für Solisten, Chor und Blasorchester.